Über uns

Das sind wir.

Wir sind zusammen

Das Netzwerk ist für uns ein Ort gelebter Gemeinschaft und Spiritualität. Wir treffen uns regelmäßig in regionalen Gruppen und zweimal im Jahr zu bundesweiten Wochenenden. Dazu gibt es zweimal jährlich einen Rundbrief mit Informationen aus dem Netzwerk und den verschiedenen Arbeitsgruppen, in denen wir uns engagieren.

Das Netzwerk katholischer Lesben (NkaL e.V.) wurde offiziell im Februar (Lichtmess) 1997 gegründet.

Seit 2015 ist das Netzwerk ein gemeinnütziger Verein.

Das NkaL umfasst ca. 70 fest angeknüpfte Frauen und viele Unterstützer*innen.

Überall in Deutschland. Einzelne von uns leben auch in Österreich, England und der Slowakei.
NkaL-Gruppen, die sich regelmäßig treffen, gibt es im Frankfurter Raum, in Hamburg, in München und in Nordrhein-Westfalen.

Ein bunter Regenbogen. Wir arbeiten für die Kirche oder in vielfältigen nichtkirchlichen Berufen. Wir haben unterschiedliche Lebensformen gewählt: Single, Ordensfrauen (auch ehemalige), in einer Beziehung lebende Frauen, geschiedene Frauen mit Kindern und in Familie lebende Frauen. Unser Altersspektrum reicht von Mitte Zwanzig bis Anfang Siebzig.

Die Nähe unserer Mitfrauen zur katholischen Kirche ist sehr unterschiedlich, von stark verwurzelt bis distanziert, engagiert oder fremd (geworden). Auch wenn uns das „katholisch“ in unserem Namen wichtig ist, sind wir offen für Frauen, die spirituell nach einer Heimat suchen und das in einem christlichen Rahmen tun wollen. Wir wollen Ökumene erfahrbar machen und teilen ein Interesse an gelebter Spiritualität. Deshalb pflegen wir gute Kontakte zu anderen lesbisch-schwulen Netzwerken oder christlichen Initiativen, auch auf internationaler Ebene.

Wir machten die Erfahrung, dass wir in der katholischen Kirche nicht zur Kenntnis genommen werden. In der evangelischen Kirche sind Lesben seit vielen Jahren organisiert und damit sichtbar. Das wollen wir auch in der katholischen Kirche auf den Weg bringen.

Jawohl - und deshalb gibt es uns!

Auf unserem Weg haben wir erfahren, wie wichtig und bereichernd es für uns ist, auch nichtkatholischen Frauen gegenüber offen zu sein, unsere "Lebens(T)räume" miteinander zu teilen, im Sinne unseres Programms:

Spiritualität bedeutet für uns, aus der Grunderfahrung heraus, von Gott genau so, wie wir sind, gewollt und geliebt zu sein, unser Leben zu gestalten und uns Lebensräume in Kirche zu schaffen. Die Grunderfahrung ist uns gemeinsam (oder kann es werden) - wie sie die Einzelne lebt, das kann sehr verschieden sein. Bei unseren Treffen spielt der Austausch über und die Gestaltung von Spiritualität eine wichtige Rolle.

Gemeinschaft lässt uns in dem Bewusstsein leben: Ich bin nicht allein, andere sind da, die mir den Rücken stärken und mit mir auf dem Weg sind. Dieser Weg soll uns zu mehr

Gerechtigkeit führen, innerhalb und außerhalb von Kirche. Unsere sexuelle Orientierung ist eine von mehreren Möglichkeiten (Hetero-, Homo- und Bisexualität). Es darf und kann uns Lesben nicht verwehrt werden, sie in voller Verantwortlichkeit zu leben.

Die Möglichkeit für Frauen an unseren Gruppen teilzunehmen. Frauen aus der NkaL-Diaspora werden auf Wunsch miteinander vernetzt. Wir haben zwei feste Termine pro Jahr: Netzwerk-Gesamttreffen im Frühling und Herbst, mit der Gelegenheit zum sich kennen lernen, Austausch, inhaltlicher Arbeit und der Abwicklung von Netzwerkinterna. Auf Anfragen bieten wir auch Schnupperwochenenden für Nicht-Netzwerkfrauen an.

Zweimal jährlich erscheint ein interner Rundbrief für vernetzte Mitfrauen, der auch als elektronischer Newsletter bezogen werden kann. Wenn Ihr Neues für unseren Rundbrief (nur für Mitfrauen!) habt, unser Redaktionsteam freut sich über Artikel, Reisetipps, Buchempfehlungen usw. an:

Rundbrief@nkal.de

Eine Mailing-Liste mit den wichtigsten Infos aus Kirche, Szene und NkaL ist ebenfalls den Mitfrauen vorbehalten.

Vertraulichkeit der Mitfrauendaten, da auch beruflich gefährdete Frauen unter uns sind.
Engagierte Mitarbeit, dabei respektieren wir die zeit- und kräftemäßigen Grenzen unserer Mitfrauen.
Neben moralischer Unterstützung nehmen wir natürlich auch gerne finanzielle Zuwendung zur Finanzierung unserer Projekte an. Unsere Finanzfrau hilft allen Sponsor*innen gerne weiter.